Das Projekt Shan Tee

Das Projekt ShanTee

ShanTee, 2 kleine Packungen plus Teeblätterhier klicken um Shantee zu kaufen

Das Projekt ShanTee wurde wie so viele gute Dinge über einer Kanne Tee beim gemeinsamen Plausch mit einem alten Freund geboren, den ich etwa einmal im Jahr zu sehen bekomme, nämlich immer dann, wenn er in seiner Eigenschaft als ehrenhafter Mitarbeiter von Helfen Ohne Grenzen auf dem Weg in die Shan-Gebiete eine Übernachtung in Chiang Mai einlegt..

Helfen Ohne Grenzen ist eine deutsche Flüchtlings-Hilfsorganisation, die ihre Arbeit und ihr Engagement der Linderung der Not ethnischer Shan-Flüchtlinge und Vertriebener aus Burma gewidmet hat. Helfen Ohne Grenzen führt in diesem Rahmen Ausbildungs- und Schulprojekte, Initiativen zur Generierung von Einkommen, Gesundheits-, medizinische , Ernährungs- sowie eine Reihe weiterer sozialer Projekte durch, viele davon dort, wo sonst keine Hilfe hinkommt: Im burmesischen Grenzgebiet zu Thailand, wo sich Flüchtlinge und Vertriebene insbesondere der beiden ethnischen Volksgruppen Shan und Karen (Kariang) sammeln, um nach Möglichkeit ihr Glück in der Flucht nach Thailand zu suchen.

Länder des Goldenen Dreiecks mit Shan State

Goldenes Dreieck

Wo sie herkommen, sind Brandschatzung, Vergewaltigung, Raub und Mord durch das burmesische Militär an der Tagesordnung. Weitere Infos, Foto- und Video-Material über die Arbeit von Helfen Ohne Grenzen gibt es unter

www.helfenohnegrenzen.de

Logo von Helfen ohen GrenzenAn diesem Abend erzählte mein Freund mir von einem Teeanbau-Projekt in Loi Kaw Wan, an dessen Entwicklung und Aufbau er zwei Jahre zuvor beteiligt gewesen war. Nun, durch meine Unternehmungen Thailand Tee Blog und SiamTee war das Thema Tee seit einiger Zeit in den Mittelpunkt meines Interesses gerückt und so wurde ich sofort hellhörig: Tee aus dem Shan-Staat klang nach einer tollen Idee, möglicherweise nach einem guten Tee und nach einer Möglichkeit, endlich einmal einen Beitrag zur Linderung des Elends der Flüchtlinge aus Burma zu leisten, dessen täglicher Zeuge ich als Bewohner Nordthailands seit vielen Jahren werde.

Abschlusszeremonie nach dem Besäen eines Tee-FeldesDen Gesprächen folgten Taten: Die Projekt-Verantwortlichen auf Shan-Seite wurden kontaktiert, waren von der Idee begeistert, mussten uns aber leider auf eine wenn auch nicht allzu ferne Zukunft vertrösten: Tee geerntet werden kann in Loi Kaw Wan erst in nochmal 2-3 Jahren…

Junge Teepflanzen im Schul-Projekt von Loi Kaw WanDennoch half man mir weiter: Es gebe Shan-Teefarmer auf thailändischer Seite der Grenze, ebenfalls Flüchtlinge aus Burma, die dort bereits seit einigen Jahren Tee aus lokal vorhandenen alten Teebäumen produzierten.

Großer, alter Tee-Baum in Pang Kham, Thailand (3)Auch dieser Kontakt war bald hergestellt und eine Tee-Probe geliefert, deren Verkostung mich dazu bewog, gleich mehrere hundert Kilogramm von der lokalen Besonderheit in Auftrag zu geben: Shan-Tee ist wirklich etwas Besonderes! Er ist nicht wie die chinesisch/taiwanesischen Grünen oder Oolong-Tees, die in Nordthailand sonst vorzugsweise angebaut werden, auch nicht wie ein schwarzer Tee, und auch nicht wie irgendein anderer Tee, den ich je zuvor getrunken habe, sondern Shan-Tee ist ein dunkler, nicht vollständig fermentierter Tee, der nach dem Land schmeckt, auf dem er wächst (und das ist wirklich die beste Beschreibung, die mir für den Geschmack von Shan-Tee einfällt).

Dunkler Tee aus Pang Kahm, ThailandGemeinsam mit allen Beteiligten entwickelten wir ein Schema, mit dessen Hilfe wir über die blosse Bereitstellung eines Absatzmarktes hinaus einen Beitrag zur Hilfe für Flüchtlinge aus Burma würden leisten können: SiamTee erklärte sich bereit, mit 10% der Umsätze aus ShanTee die Flüchtlingshilfearbeit von Helfen Ohne Grenzen zu unterstützen sowie weitere 10% direkt an das Shan Health Committee abzuführen, welches ein Shan-eigenes Hauptorgan der Koordination der Flüchtlingshilfe auf burmesischer Seite der Grenze ist. Ein freundlicher Repräsentant des Shan Health Committees erbot sich auf meine Bitte hin dann auch gern, mich auf eine Reise nach Pang Kham zu begleiten, damit ich mir selbst vor Ort ein Bild vom lokalen Teeanbau machen konnte. Verlauf und Ergebnisse dieser Reise (u.a. 300 Jahre alte Tee-Bäume, 100% organischer Tee-Anbau, professionelle Tee-Verarbeitung abseits der Zivilsation), sind gut illustriert nachzulesen in meinem Artikel

Pang Kham: Teedorf im Niemandsland

Wer also ebenfalls einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Situation der Vertriebenen und Flüchtlingen aus den Karen- und Shan-Gebieten in Burma leisten möchte, kann dies an dieser Stelle nicht nur tun, sondern bekommt dazu eine seltene Tee-Spezialität zu einem günstigen Preis.

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Für den dem Projekt ShanTee gewidmeten Artikel auf der Webseite von Helfen ohne Grenzen hier klicken:

HOG-Artikel zum Projekt ShanTee

Für die zweckgebundene Verwendung der Mittel garantiere ich jedem Käufer von ShanTee persönlich und mit dem guten Namen von Siam Tee.

Thomas Kasper, Verantwortlicher Thailand Tee Blog und SiamTee