DER TEESPIEGEL

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09.09.2013

DER TEESPIEGEL – Alles Andere Über Tee – Der Blog im Thailand Tee Blog

Darjeeling Doke Rolling Thunder Oolong Tee, 2nd Flush, von Rajiv Lochan

Ein Darjeeling… was hat der im Thailand Tee Blog zu suchen? Nichts. Deshalb hier, im neuen TEESPIEGEL! Nach langem Sinnen und Erwägen des Wie, des Wann, des Wo, und zwischendurch immer auch mal wieder des Warum, gibt es ihn nun, seit genau jetzt, den TEESPIEGEL, den Blog im Blog, genauer gesagt, im Thailand Tee Blog, mit dem er eigentlich nichts zu tun hat und in den er auch gar nicht hinein gehören würde, wäre er nicht dessen perfekte Ergänzung.

Seit 3 Jahren arbeite ich nun am Thailand Tee Blog, für den ich die thailändische Tee-Landschaft durchforstet habe, bis in den entlegensten Teegarten, den hintersten Winkel der Teefabrik und bis ins letzte Detail von Geschichte, Entwicklung und Hintergründen der Teekultivierung und -Verarbeitung in Nordthailand. Nicht, dass es hier nichts mehr zu sagen gäbe, aber ganz ehrlich, die wirklich großen Themen werden langsam rar. Dafür hat sich im Laufe der Zeit eine gewaltige Fülle „kleiner Themen“ angesammelt, Themen, die vielleicht nicht direkt oder nicht nur mit Tee aus Nordthailand zu tun haben, die vielleicht manchmal gar nicht so wichtig oder ernst gemeint, oft genug nicht einmal sonderlich informativ sind. Themen, zu denen ich keine Fotos habe. Themen, zu denen ich Fotos habe, wo mir aber die Worte fehlen. Themen, die nach Art und Umfang nicht wirklich in den Thailand Tee Blog gehören, und dann aber irgendwie doch wieder, einmal, weil es meine Themen sind, und dann, weil sie im Kontext meiner Beschäftigung mit Tee in Nordthailand entstanden und gewachsen sind, und zu guter Letzt natürlich, weil es Tee-Themen sind. Kurz: Themen, über die ich gerne schreiben würde, von denen ich bisher aber bisher nicht so richtig wusste, wo. Für diese Themen gibt es jetzt den TEESPIEGEL, das One-Page-Outfit im Thailand Tee Blog, wo es von nun an immer mal wieder etwas Neues zum Lesen, zum Freuen, und ganz sicher auch zum Ärgern und Verschmähen geben wird.

Als Ventil für diese Themen diente für eine Weile meine Tätigkeit als bezahlter Content Writer für den Tee-Blog eines führenden Teehändlers. Nicht, dass das schlecht gewesen sei… annähernd freie Themenwahl: „Alles, solange es um Tee geht“, mit Ausnahme jeglicher Erwähnung eigener Interessen und des eigenen Geschäfts. Wie gesagt, eigentlich gar nicht übel, und, das Beste: nicht einmal schlecht bezahlt! Nur: nichts von dem, was ich dort schrieb, gehört mir heute noch, alles weg, verkauft und nicht mehr mein. Auch deshalb der TEESPIEGEL: alles immer da, unverkäuflich und – ob wertlos oder nicht – auf ewig mein unveräußerliches geistiges Eigentum.

Der TEESPIEGEL ist meine persönliche Tageszeitung zum Thema Tee, mit einem ausdrücklichen Anspruch auf Unvollständigkeit, Unregelmäßigkeit und bei Bedarf auch gern politische Unkorrektheit. Der ultimative Ersatz für so gut wie alle Newsletter. Garantiert kochrezeptefreie Zone! Ob sich nun der Blaubeer-Muffin besser mit der neuesten Tee/Kräuter/Blumen/Süßwaren-Mischung der Firma XY verträgt oder ob es doch die Buttercremetorte ist, nicht im TEESPIEGEL. Wie gut die rosa-seidene Spitzen-Tischdecke den 5pm-Teetisch der englischen Teekränzchenaristokratie ziert… nicht hier. Zum zehnmillionsten Mal die vorsichtige Antwort auf die noch viel vorsichtigere Frage, ob Tee denn nun gesund ist oder nicht, und wie gesund und für was denn eigentlich genau, überall gerne, aber auch das hier am liebsten gar nicht. Der neueste High Tech-Teebereiter, die fernsteuerbare und garantiert bis minus 500°C weltraumtaugliche Gong Fu Cha Maschine – dem TEESPIEGEL ist’s egal! Und was ist mit Tee-Besprechungen, den doch eigentlich in jeder Tee-Publikation unverzichtbaren und allgegenwärtigen Teebesprechungen? Nein, auch keine Tee-Besprechungen, außer ausnahmsweise mal, wenn wir mit einem Tee eigentlich gar nichts zu tun haben, außer dass wir ihn trinken, und daher – im engeren Sinne – auch gar keinen Grund haben, ihn zu besprechen, so wie obiger Darjeeling Doke Rolling Thunder Oolong, der übrigens echt lecker ist, und echt stark, stark genug, um düstere Wolken wegzuwischen wie Staub auf einer Fensterbank, und dabei doch bis ans Ende aller Aufgüsse flüssigst die Kehle hinunter rinnt, und der auch da noch Tiefe hat, wo viele andere, wie dieser leicht als schwarz empfundene Tee nur eine Oberfläche hatten. Und was ist mit Tees aus Nordthailand und mit den chinesischen im Siam Tee Shop vertretenen Teesorten? Na, für die gibt es ja zum Glück schon den Thailand Tee Blog!

Im TEESPIEGEL gibt es stattdessen immer gerne ausgefallene, bisweilen auch abwegige, im schlimmsten Fall unangenehme, nur mäßig interessante, in der Regel kein bisschen massentaugliche oder auch einfach mal im Licht beißender Satire beleuchtete Themen rund um das große Thema Tee. Nach Laune auch mal völlig belanglos, aber: niemals Standard, und schon gar nicht deja vu. Reiner, kompromissloser Unterhaltungswert. Und die eigenen Interessen und das eigene Geschäft? Na, darüber darf ich im TEESPIEGEL natürlich so viel reden, wie ich will!

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