By

Thomas Kasper

DMS Jin Xuan Black Pearls – Wie „schwarz“ ist er wirklich?

Als ich vor fast 2 Jahren, Anfang des Jahres 2011, zum ersten Mal den (gerade erst „erfundenen“) schwarzen Tee aus Nordthailand vorstellte, reagierte die “Tee-Welt” zunächst mit der gleichen Skepsis und Zurückhaltung... In Fach- und Liebhaberkreisen hat sich eine Diskussion darüber entsponnen, ob unser DMS Shi Er Black Pearls denn nun wirklich ein schwarzer Tee ist, oder gar ein roter, oder eher ein sehr stark fermentierter („dunkler“) Oolong Tee... Schwarzer Tee: Westlicher Begriff für „vollständig“ (i.d.R über 94%) fermentierten Tee der Spezies Camellia Sinensis... Roter Tee: Traditioneller chinesischer Begriff für vollständig“ (über 90%) fermentierten Tee der Spezies Camellia Sinensis, bezogen jedoch ausschließlich auf chinesische Teesorten... Dunkler Oolong-Tee: kein offizieller Begriff in der „Lehre“, aber doch ein geflügeltes Wort in Tee-Liebhaberkreisen, in der Regel verwendet für einen tendenziell eher stark fermentierten/oxidierten Oolong-Tee... Unsere „Black Pearls“werden auf der Basis des in Doi Mae Salong angebauten, ursprünglich aus Taiwan importierten Kultivars Jin Xuan Oolong Nr. 12 (chin. „12“ = „shi er“) hergestellt... Meine Zubereitungsempfehlung für die DMS Shi Er Black Pearls gründet sich auf meinen in mittlerweile vielen Hunderten von Aufgüssen gesammelten Erfahrungen... ARTIKEL LESEN

Doi Tung Tee, Teil 2: Die Teegärten des Doi Tung – Auf den Spuren des Königl. Entwicklungsprojekts

Die eigentlichen Wurzeln des Teeanbaus in Nordthailand liegen auf dem Doi Tung, genauer gesagt Mitte der 90er Jahre im dortigen Ableger der Königlichen Entwicklungsprojekte begründet wurden... fand sich endlich ein verlängertes Wochenende, an dem ich mir die Zeit für eine Reise auf den Doi Tung nehmen konnte, um mich dort auf die Suche nach den Spuren der Anfänge der Teekultivierung in Nordthailand zu machen... Die Sehenswürdigkeiten des Doi Tung... Royal Villa Doi Tung... Mae Fah Luang Flower Garden... Hall of Inspiration... Doi Tung Hilltribe-Basar... Die Tee-Gärten des Doi Tung... gibt es hier regelrecht "bewaldete" Tee-Gärten, wo die Tee-Pflanzen im (Halb-) Schatten einer nicht allzu dichten, aber doch bereits die Bezeichnung Wald verdienenden Decke von Baumkronen gedeihen... Eine saubere Handpflückung ausschließlich solcher Spitzen ergibt die Tee-Qualitäten, die heute angesichts einer Flut an maschinengeernteten Massentees häufig auch als „Boutique-Tees“ bezeichnet werden. ARTIKEL LESEN...

Doi Tung Tee, Teil 1: Mohnfelder zu Teegärten – Das Königliche Entwicklungsprojekt

Zur Zeit des Amtsantritts des seit dem 9. Juni 1946 und bis heute amtierenden Königs von Thailand, Bhumibol Adulyadej (auch: Rama IX.) waren große Teile Nord- und Nordostthailands durch geographische, infrastrukturelle und kulturelle Barrieren weitgehend von Bangkok und dem es umgebenden Zentralthailand isoliert... Zu Beginn der 50er Jahre startete König Bhumibol ein intensives Programm, in dessen Rahmen er das Land jahrzehntelang unermüdlich bis in seine entlegensten Winkel bereiste, um die Situation und Probleme der Menschen vor Ort in Augenschein zu nehmen, über mögliche Abhilfe- und Verbesserungsmaßnahmen nachzudenken und diese dann in die Wege zu leiten und weiter zu begleiten. Die daraus resultierende umfangreiche Reihe von Projekten wird unter dem Oberbegriff Royal Development Projects (Königliche Entwicklungsprojekte) zusammengefasst... Unter der Patronage der 1995 verstorbenen Königlichen Mutter, Prinzessin Srinagarindra entstand auf dem Doi Tung ein der Entwicklung nachhaltiger alternativer Lebensunterhaltserwerbsoptionen für die lokale Bevölkerung unter einem holistischen und integrierten Ansatz gewidmetes Projektzentrum von insgesamt 150 Quadratkilometern Fläche. EINE Sache, die von den königlichen Entwicklungsprojekten und nach Nordthailand gebracht wurde, und die uns im Rahmen unseres Themas Tee aus Nordthailand natürlich ganz besonders interessiert, ist die Kultivierung und Verarbeitung von zu den hiesigen geographischen und geologischen Gegebenheiten passenden Teepflanzen... Nordthailand hat sich insbesondere für seine feinen Oolong-Tees einen Namen gemacht, aber auch grüne Tees und in jüngster Zeit ein reicher und milder schwarzer Tee aus Nordthailand, der die Herzen von Tee-Liebhabern weltweit im Sturm erobert, sind heute ein Begriff in der Welt des Tees. ARTIKEL LESEN...

Teeverarbeitung in Doi Mae Salong, Nordthailand / Video zur Herstellung unseres Oolong Nr.12 Jin Xuan

Das folgende Video zeigt den "Werdegang" unseres Oolong Nr. 12 Jin Xuan, neben dem Oolong Nr. 17 Ruan Zhi eines der Markenzeichen der Teekultivierung und -verarbeitung in Nordthailand. Beide Hybride stammen ursprünglich aus dem Lishan-Hochland Taiwans und wurden 1994 von dort zur Kultivierung in den Bergen Nordthailands gebracht. Wie in diesem Video zu sehen ist, hat sich die Mühe gelohnt. Grundsätzlich können bei der Verarbeitung von Tee drei Oberkategorien unterschieden werden: die Verarbeitung zu • Grünem Tee (nicht fermentiert) • Oolong Tee (teilfermentiert) • Schwarzem Tee (gänzlich fermentiert) Der obigen Einteilung ließen sich noch die beiden Kategorien • Weißer Tee (sehr schwach fermentiert) • Pu Errh Tee (nachfermentiert) hinzufügen. In der folgenden Darstellung orientieren wir uns überwiegend an den Gegebenheiten unserer Erzeuger-Partner in Doi Mae Salong, Nordthailand ARTIKEL LESEN...

SiamTee-Rendite der Schweizer „Spatz Zeitung“, Dez. 2011, S. 59

Im Rahmen einer Thailand-Seite für eine Hilfsaktion zugunsten der Opfer der jüngsten Flutkatastrophe in Thailand publizierte die Schweizer "Spatz-Zeitung" auch eine Rendite an SiamTee (siehe S. 59)... Geheimtipp für Teeliebhaber... der Siam Tee Shop mit Tees aus den Bergen Nordthailands ist ein Geheimtipp. Der Tee stammt aus einem Familienbetrieb in Doi Mae Salong, wo nur ungespritzte, hochwertige Tees den Weg in die Verarbeitung finden. Viel Zeit und Aufwand vor Ort haben die Initianten des Siam Tee Shop investiert, um einen Anbieter zu finden, der die ganze Bandbreite and grünen, Oolong und schwarzen Tees herstellt, die Nordthailand zu bieten hat, und dies mit einer echten Leidenschaft für Tee tut. Das Projekt ShanTee... Shan Tee ist eine heimische Teespezies. Im Rahmen des Projekt ShanTee werden 20% aller Erlöse aus dem Verkauf von ShanTee für Projekte zur Unterstützung mittelloser Flüchtlinge aus Burma nach Thailand verwendet. ARTIKEL LESEN...

Teezubereitung und Zubehör – die chinesische Teezeremonie („Gong Fu Cha“)

Es gibt mannigfaltige Arten der Zubereitung von Tee... Das folgende Video veranschaulicht die Zubereitung von Oolong-Tee (hier der Oolong Nr.17) in einer Variante der chinesischen Teezeremonie, wie sie von unseren Erzeugern in Nordthailand praktiziert wird... Erfunden wurde die Teezeremonie – wie sollte es anders sein – ursprünglich in China... Man könnte sagen, die chinesische Teezeremonie ist eine Mischung aus rituellem Rahmen, situativen Gegebenheiten und individueller Ausgestaltung... Ziel und Gegenstand der Teezeremonie ist es, den bestmöglichen Geschmack des Tees, die schönstmögliche Ausgestaltung des Rituals und eine soziale oder individuelle Situation von größtmöglicher Harmonie, kurz: den perfekten Augenblick in Raum und Zeit zu realisieren... Neben den taoistischen finden sich in der chinesischen Teezeremonie auch konfuzianische und buddhistische Einflüsse, Referenzen und Analogien. Instrumente der Tee-Zeremonie... Die Teekanne... Das Teeboot (Tee-Tisch)... Die Teetasse... Der Gaiwan... Die Teeschale... Teebesteck... Glaskannen... Erster Aufguss... Zweiter Aufguss... Weitere Aufgüsse... ARTIKEL LESEN...

Teeanbau in Nordthailand: Geschichte und Entwicklung

Während die Weltkarte des Teeanbaus während der vergangenen Jahrhunderte ein eher beständiges Bild bot, hat sich dort kürzlich ein neuer Eintrag etabliert: Nordthailand Anders als viele andere Länder Südostasiens, wie beispielsweise China, Sri Lanka, Vienam, Kambodscha oder Taiwan, um nur einige zu nennen, hat thailand traditionell keine eigene Teekultur. Wie aus Opiumfeldern Teegärten wurden... 1994 importierte man dann Pflanzen von einigen der populärsten und feinsten Formosa Oolong Tee-Spezies, insbesondere die Hybride Nr.12 und Nr.17, von dort nach Nordthailand und begann mit ihrer Kultivierung. Insbesondere Doi Mae Salong entwickelt bald ein breites Angebot an hochwertigen Teeprodukten, das von Grünen Tees über klassische Oolong-Tees wie "4-Seasons-Tee", "Dong Ding Tee" und "Oriental Beauty" und einer Reihe bedufteter/aromatisierter Tees, für welche Jasmintee, Osmanthus-Tee oder Reis-Tee, eine besondere Nordthai-/Shan-Spezialität, als Beispiele genannt werden können, bis zu einer Reihe von Kräutertees reicht, die aus einheimischen Kräutern wie dem chinesischen "Unsterblickeitskraut" Jiaogulan und Färberdistel (Safflor-) Tee. Seit kurzem stellt man in Doi Mae Salong auch einen schwarzen Tee her, der von Teekennern häufig mit einem Darjeeling verglichen wird. ARTIKEL LESEN...

Doi Mae Salong – Zentrum des nordthailändischen Teeanbaus

Schauplatz Doi Mae Salong, Nordthailand, im Herzen des Goldenen Dreiecks: Es ist 6 Uhr am Morgen, wenn Frau Sumalee die Rolltore ihres Tee-Shops nach oben schiebt, der an der Hauptstraße der ausschließlich von Chinesen bevölkerten Stadt in den Bergen Nordthailands liegt... Noch vor wenig mehr als 20 Jahren waren die Hügel um Doi Mae Salong, an deren Hängen sich heute die Teegärten aneinanderreihen, mit Opiumfeldern übersät... Die durch die Durchsetzung des Opium-Verbotes ihrer Haupteinnahmequelle beraubten Bewohner der chinesischen Bergenklaven Doi Mae Salong und Doi Wawee, ihre Not in eine Tugend zu verwandeln, und besannen sich auf eine andere, jahrtausendealte chinesische Tradition, das althergebrachte Wissen der Chinesen um die Kultivierung und Verarbeitung von Tee. ARTIKEL LESEN...

„Auf zur Tee-Stadt des Nordens!“ v. Björn Jahner publiziert im Magazin DER FARANG, August 2011

Endlich nimmt auch die deuschsprachige Expat-Presse in Thailand Notiz von dem "Phänomen" des Teeanbaus im Norden des Landes! Und das gleich in ausgiebiger und ausführlicher Form. SiamTee hatte die Ehre, den FARANG durch das Thema geleiten und begleiten und mit einschlägigem Wissen und Erfahrung unter die Arme greifen zu dürfen. Vielen Dank an den FARANG und Björn Jahner für diese hervorragende und ausführliche Darstellung! ARTIKEL LESEN...